Verlag EDISSION 2 Artikel

Lüthje, Thomas
Das räumliche Vorstellungsvermögen von Kindern im Vorschulalter
Ergebnisse einer Interviewstudie

303 Seiten, A5, Brochiert

Es gibt viele gute Gründe, das räumliche Vorstellungsvermögen schon im frühen Kindesalter zu fördern. So steht außer Frage, dass Raumvorstellung eine Fähigkeit von lebenspraktischer Bedeutung ist, die unsere Wahrnehmung und Vorstellung von der Umwelt und damit die Qualität der Interaktion mit ihr nachhaltig beeinflusst. Darüber hinaus weisen zahlreiche neuere korrelative Untersuchungen auf einen Zusammenhang zwischen Leistungen in Raumvorstellungstests und schulischen Leistungen, insbesondere in Mathematik, hin. Dennoch werden raumgeometrische Inhalte gerade zu Schulbeginn häufig gemieden oder, bedingt durch die fehlende Systematik, nur am Rande oder zwischendurch behandelt. Die Vorkenntnisse der Kinder werden dabei nur selten berücksichtigt. Entsprechende Inhalte sind aber nur dann zu ordnen, wenn die psychologischen Voraussetzungen der Kinder in die Planung und Durchführung von Unterricht mit einfließen. Doch genau hier zeigt sich, bedingt durch den Forschungsgegenstand selbst, dessen uneinheitliche Definition und der daraus resultierenden Tatsache, dass nach wie vor keine adäquaten Testverfahren für diese Altersgruppe vorliegen, ein Forschungsdefizit. Mit dieser Arbeit werden ein deskriptives Verfahren zur Erhebung des räumlichen Vorstellungsvermögens von Kindern im Vorschulalter und Ergebnisse einer Interviewstudie vorgestellt und diskutiert.
Artikel-Nr.: 978-3-88120-754-6


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Fächerübergreifendes Lernen im Mathematik- und Religionsunterricht

In vier Unterrichtseinheiten wird dargestellt, wie die Fächer Mathematik und Religion fächerverbindend unterrichtet werden können. In einer Grundschulklasse werden Zahlen auf ihre symbolische Bedeutung hin untersucht und Symmetrie in der Kirchenarchitektur entdeckt. In einer 5. Klasse geht es um Symbole im Religionsunterricht, wobei die Zahlensymbole besonders beleuchtet werden, und um besondere Zahlen im Mathematikunterricht, die zum Teil eine Verbindung zu den Zahlen aus dem Religionsunterricht besitzen. Schülerinnen einer 10. Klasse versuchen mit mathematischen Mitteln die Frage nach der gerechten Verteilung von Spenderorganen zu klären. Schülerinnen und Schüler aus Oberstufenklassen vergleichen die Bedeutung, die Beweise in der Mathematik haben mit den sog. Gottesbeweisen. Alle Beiträge zeigen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, diese beiden doch sehr unterschiedlich erscheinenden Fächer zu verbinden.

Artikel-Nr.: 978-3-88120-750-8

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